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Verabschiedung von Frau Inge Fischer


 
Ein Segen für die Gemeinde
 
Nach 24 Jahren wurde Inge Fischer als Gemeindesekretärin in Jugenheim verabschiedet
 

Pfarrer Simon Meister (r.) dankt Gemeindesekretärin Inge Fischer für ihren langjährigen Dienst für die Gemeinde

(Foto: Hilke Wiegers)
 

Als Gemeindesekretärin war sie eine Idealbesetzung. Mit Übersicht, ruhig und zuverlässig war sie der Garant dafür, dass die in den letzten Jahrzehnten immer umfangreicher werdende Verwaltungsarbeit in der Gemeinde "lief". Aber auch menschlich war sie eine wichtige Anlaufstelle im Ort: Jetzt wurde Inge Fischer, Gemeindesekretärin der Kirchengemeinde Jugenheim nach rund 24 Jahren in den Ruhestand verabschiedet.
 
Die frühere, langjährige Kirchenvorsteherin der evangelischen Kirchengemeinde, Ingrid Gerhold, erinnert sich, dass Inge Fischer nicht nur die erste Ansprechpartnerin für die Gemeindeglieder war, wenn es um die Organisation von Kasualien wie Hochzeiten und Beerdigungen ging. "Auch für die Geflüchteten in unserem Dorf war sie eine wichtige Bezugsperson", erinnert sich Gerhold, "nicht selten kam man morgens in ihr Büro und es saß schon jemand dort, um um Rat zu fragen. Für jeden hatte Inge Fischer ein offenes Ohr".
 
1983 war sie mit ihrem Mann und den 2 kleinen Kindern in den alten Ortskern von Jugenheim gezogen. 23 Jahre lang engagierte sie sich im Kirchenvorstand. 1996 wurde Inge Fischer Gemeindesekretärin in Jugenheim und nicht nur hier, auch in der Kirchengemeinde Groß-Winternheim-Schwabenheim arbeitete sie 18 Jahre im Pfarrbüro. Allein in Jugenheim arbeitete sie mit fünf verschiedenen Pfarrerinnen und Pfarrern zusammen.
 
Pfarrer Simon Meister, der derzeit die Vakanzvertretung in Jugenheim übernommen hat, dankte Inge Fischer bei einem kleinen, von der Gemeinde ausgerichteten Abschiedsumtrunk für ihren Dienst: "Es war toll mit ihnen zusammenarbeiten. Sie waren ein großes Glück und ein großer Segen für diese Gemeinde und sie bleiben es sicher noch", wünschte er sich. Dessen kann er sich sicher sein, denn Inge Fischer ist mittlerweile im Ort fest verwurzelt. "Ich habe meine Arbeit gern getan", antwortet sie - wie immer bescheiden und zurückhaltend - auf die vielen Lobesworte bei ihrer Verabschiedung. Und so hat sie auch für eine gute Übergabe ihrer Arbeit gesorgt. Ihre Nachfolgerin, Stephanie Schillhahn, ist gut eingearbeitet und freut sich auf ihre neuen Aufgaben.